Brillenkauf für Kinder: So funktioniert der Online-Kauf mit virtueller Anprobe

3 Min. Lesezeit
Kind bei der virtuellen Anprobe einer neuen Brille am Computerbildschirm
KI-generiert

Die Möglichkeiten, die wir heutzutage haben, sind schon erstaunlich. Meine kleine Maus hatte ein neues Brillenrezept und brauchte logischerweise eine neue Brille. Naja, sie brauchte sie nicht unbedingt, aber ich wollte ihr unbedingt eine besorgen. Da sie eine relativ hohe Sehstärke hat, sollte es eben etwas Moderneres sein, ein paar leichtere Gläser, damit mein Mäuschen das Teil auch längere Zeit tragen kann. Die Idee war, einfach mal online zu schauen, was es da so für Modelle gibt.

Virtuelle Anprobe als Entscheidungshilfe

Das Tolle ist mittlerweile, dass man bei den Anbietern die Brille virtuell aufsetzen kann. Das Gesicht wird erfasst, das Brillengestell aufgesetzt, und man kann den Kopf hin und her bewegen und hat tatsächlich diese Brille auf. Bei meiner Tochter war das genial: Die bestehende Brille wurde rausgerechnet, die neue aufgesetzt, und sie konnte genau sehen, wie sie damit aussieht. Hätte ich ihr die Brille abgenommen, hätte sie ja selber nicht gesehen, wie sie aussieht. Aber so hat sie virtuell die eine Brille abgesetzt und die neue aufgesetzt. Damit war es ein Leichtes, meine Tochter entscheiden zu lassen, welches Modell es schließlich sein darf.

Die Herausforderung mit der Pupillendistanz

Die Frage mit der Pupillendistanz war dann auch relativ easy, weil es bei Apollo zum Beispiel die Möglichkeit gab, eine Schablone herunterzuladen.  Jetzt war die Frage: Habe ich das richtige Format? Ich legte ein Lineal an und siehe da, es stimmte nicht. Die Millimeter müssten ja passen, aber taten sie nicht. In der Anleitung gab es eine Möglichkeit, das mittels einer Scheckkarte zu prüfen. Die haben ja alle das gleiche Format, und das passte auch nicht.

Technische Hürden beim Schablonendruck

Ich musste mich an den Rechner setzen, um die Schablone auszudrucken. Das war ein bisschen schade – hat nichts mit Apollo zu tun, aber mein Handy hatte das Dokument nicht zu hundert Prozent gedruckt, sondern jedes Mal angepasst. Am Rechner war das kein Problem. Da konnte man einfach auf den Knopf drücken und bekam das richtige Format. Gesagt, getan: ausgedruckt, ausgemessen, und dann ging das auch.  Die Anleitung dazu war sehr detailliert, wenn auch nicht unbedingt auf Anhieb eindeutig zu verstehen, aber es hat gepasst.

Fazit zum Online-Brillenkauf

Die weitere Abwicklung war online üblich easy: einfach die Daten vom Brillenpass beziehungsweise vom Rezept eintragen, und fertig war die Laube. Nun bin ich gespannt, wie die Brille aussehen wird, wenn meine Maus sie bekommt. Günstig war das Ding nicht wirklich. Wir wollen mal hoffen, dass sich das für Kinder in dem Alter auch lohnt, aber nur wer was tut, wird irgendwie klug. Schauen wir mal, was rauskommen wird.

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