Der ewige Kampf gegen Spam: Warum E-Mail- und Telefonbetrug kaum zu stoppen sind

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Ein frustrierter Nutzer vor einem Computerbildschirm, auf dem zahlreiche Benachrichtigungsfenster erscheinen.
KI-generiert

Ich muss ganz ehrlich sagen: Es ist echt nervig, wenn man am Rechner sitzt, seine E-Mails checken will und eine Spam-Nachricht nach der anderen reinkommt. Das ist wirklich manchmal sowas von nervenaufreibend. Man fragt sich dann immer: Wie kommen diese Leute eigentlich an die eigene E-Mail-Adresse? Auf der anderen Seite ist es natürlich logisch. Wenn man eine Webseite betreibt, ist es mehr oder minder leicht, meine E-Mail-Adresse herauszufinden oder irgendwelche Adressen zu generieren und auszutesten, ob meine dabei ist oder nicht.

Warum Spam technisch kaum zu kontrollieren ist

Die spannende Frage ist ja: Kann man diesen Spam komplett vermeiden, geht das überhaupt? Die ganz klare Antwort darauf lautet: Nein. Die Nachvollziehbarkeit der Leute, die diese Spam-Nachrichten absetzen, ist nahezu unmöglich. Wer sich ein bisschen auskennt, weiß, dass die über verschiedene Rechner gehen, die nicht einmal in Europa stationiert sind – Rechner, die gar nicht direkt nachvollziehbar sind. Da spielen so viele Dinge rein, warum man das nicht in den Griff bekommt.

Die Logik hinter dem digitalen Betrug

Es ist eine einfache Kosten-Nutzen-Rechnung. Die Kosten, um diese Spam-Leute nachzuvollziehen, sind so gigantisch hoch, dass es sich für uns überhaupt nicht lohnt. Im Gegenteil: Durch die ständig wechselnden Rechner und IP-Adressen sind die Spammer nahezu nicht ausfindig zu machen. Amateure sicher schon, aber manche Profis kriegt man einfach nicht. Die Kosten zur Nachverfolgung sind zu hoch. Gleichzeitig ist der Gewinn für die Spammer gigantisch, wenn man sich vorstellt, dass sie mit wenigen Knopfdrucken Millionen von Menschen erreichen.

Wenn Betrug per Telefon und Mail droht

Besonders kritisch finde ich, dass ständig Bankdaten, Amazon-Konten, PayPal oder Webdienstanbieter benutzt werden, um Nachrichten zu versenden. Deswegen kommen ja auch ständig die Meldungen der Banken: „Hey, wir fragen nicht nach Ihren Bankdaten. Wir wollen nicht Ihre PIN wissen oder irgend sowas.“ Und dann rufen die einen auch noch an – das ist ja das nächste: Spam per Telefon. In letzter Zeit machte die Runde, dass man in Kryptowährungen anlegen könne; man müsste nur 250 Euro einzahlen und könnte dann zusehen, wie das Geld von alleine wächst.

Praktische Strategien gegen den Spam-Terror

Ein Bekannter von mir ist auf diese betrügerische Masche hereingefallen. Durch ein Computersystem wird er jetzt mit Telefonanrufen zugespamt. Permanent gibt es neue Anrufe. Das ist ziemlich ätzend. Nun ja, wir müssen leider damit leben, dass es diesen Mist gibt, aber glücklicherweise kann man auch was dagegen tun. Bei dem Bekannten haben wir das zum Beispiel so gelöst, dass wir bei seinem iPhone unbekannte Anrufe komplett auf die Mailbox umgeleitet haben.

Da er keine Mailbox hatte, liefen diese ganzen Dinge ins Leere. Er hat sich dann den Spaß gemacht und auf seine Mailbox einfach die Meldung aufgenommen: „Polizeinotruf, guten Tag.“ Das hatte dann genau drei, vier Anrufe zur Folge, und dann wurde der ganze Spam auf einmal eingestellt. Das scheint dann doch irgendwie Wirkung zu zeigen. Nervig ist es, aber leider müssen wir in der digitalen Welt wohl damit arbeiten. Wird es irgendwann mal Spam-Roboter geben, die einfach folgen und einen permanent mit Werbung zuklatschen? Spannende Frage. Wollen wir hoffen, dass es niemals so weit kommt.

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