Hardware-Wahnsinn: Warum ein PC-Upgrade aktuell unvernünftig ist

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Moderne PC-Hardware und Grafikkarten auf einem Schreibtisch bei gedimmter Beleuchtung
KI-generiert

Die ernüchternde Recherche ergab, dass ich momentan von meinem System auf ein besseres System, weil gut, nicht upgraden kann. Die Hintergründe sind relativ einfach. Durch die Speicherknappheit bzw. durch die Fertigungsengpässe, die momentan auf dem weltweiten Markt entstanden sind, sind die Preise für die einzelnen Chipsets einfach durch die Decke gegangen.

Laut meiner aktuellen Recherche bei Alternate ergab eine RTX 5090 von Nvidia einen Preis von 9000 € und darüber. Einfach Wahnsinn. Selbst die Arbeitsspeichergrößen für 32 GB bewegen sich momentan bei weit über 600 € bei entsprechender Leistung. Das ist aus meiner Sicht nicht mehr vertretbar für ein Hobby.

Gigantische Kosten für Komponenten und Grafikkarten

Allein die PC-Komponenten ohne Grafikkarte – wir sprechen dabei von Gehäuse, Netzteil, Motherboard und CPU – bewegten sich momentan, je nach Konfiguration, zwischen 1600 und 2000 €. Aus meiner Sicht ist das einfach viel zu viel für ein Hobby. Da kann ich mit meinem bestehenden System wirklich glücklich sein.

Auf dem Gebrauchtmarkt mag ich nicht so richtig einkaufen gehen. Das hat einfach den Hintergrund, dass man nie weiß, wie die PC-Komponenten wirklich behandelt wurden. Gerade bei diesem sensiblen Thema und bei diesem sehr sensiblen Preisgefüge ist es dann doch ein ziemlich hohes Risiko, sehr viel Geld für gebrauchte Ware zu investieren, da man die nicht wirklich analysieren kann.

Warum der Gebrauchtmarkt keine echte Alternative ist

Gegenargument wäre, dass man Autos, Motorräder und andere teure Artikel auch auf dem Gebrauchtwagenmarkt kaufen kann. Nun ja, wie dem auch sei, bei den Grafikkarten und so weiter bin ich dann doch eher geteilter Meinung. Der Markt ist momentan einfach ultra überhitzt. Was heißt das also?

Da es sich um ein Hobby handelt, kann man auch locker noch mal zwei Jahre ins Land gehen lassen. Solange wird es mindestens dauern, bis sich die Fertigungskapazitäten erholt haben, wenn nicht sogar noch länger. Wir dürfen vom Aufbau von drei bis fünf Jahren ausgehen, bis eine Fabrik fertig ist.

Blick nach vorn: Warten bis 2029

Also sind wir ungefähr wirklich im Jahr 2029 angekommen, bis man den nächsten Update-Zyklus durchziehen kann. Ziemlich irre, das ganze Thema. Heißt also bis dahin schauen, wie wir irgendwie mit gebrauchten Komponenten vielleicht einen zweiten Rechner aufbauen können, oder aber mal einfach die Füße stillhalten.

Auf jeden Fall sind die Preise momentan für die Hardwarekomponenten einfach nur astronomisch hoch.

Häufig gestellte Fragen

Warum sind Grafikkarten und RAM im Moment so teuer?

Weltweite Fertigungsengpässe und akute Speicherknappheit haben dazu geführt, dass die Chip-Preise massiv gestiegen sind.

Lohnt sich der Kauf von gebrauchter PC-Hardware?

Wegen unklarer Vornutzung und hohem finanziellen Risiko bei sensiblen Komponenten wird vom Gebrauchtkauf eher abgeraten.

Wann sinken die Hardware-Preise wieder?

Bis sich neue Fabriken im Aufbau befinden und die Kapazitäten erholen, kann es realistisch bis zum Jahr 2029 dauern.

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