KI-gestützte Effizienz: Wie ein Formulargenerator den Schulalltag rettet
Ich bin jetzt sicher kein Coding-Experte. Ich habe davon überhaupt keine Ahnung – nein, das stimmt so nicht ganz. Grundlegende Züge beherrsche ich, das ist soweit in Ordnung. In die objektorientierte Programmierung habe ich mich damals vor vielen Jahren mal eingearbeitet, und das ist das, was hängen geblieben ist. In der Schule selbst vermittelt man zwar etwas über Attribute, Klassen und Objekte – was auch soweit okay ist –, aber tiefer steigt man in die Materie momentan überhaupt nicht ein. Meine Anforderungen waren aber trotzdem da, bestimmte Projekte umgesetzt zu haben. Über meine PVA habe ich an anderer Stelle schon berichtet.
Automatisierung durch KI: Der Formulargenerator
Diesen Beitrag möchte ich einem Formulargenerator widmen, den ich für die Schule programmiert habe – oder, hey, wir wollen ehrlich sein: programmieren lassen habe. Mit dem Coding-Agent AutoGPT lief das lokal richtig genial. Worum geht es dabei? Es müssen regelmäßig für die Schüler bestimmte Formulare erstellt werden, personenbezogene Dokumente. Da die aber relativ schwierig auszufüllen sind und durch ihre einmalige Pflege pro Jahr nicht immer im Bewusstsein sind, ist das immer ein mühseliger Verwaltungsakt. Gemacht werden muss es, ohne Frage, aber die Frage ist ja, wie man das entsprechend schlank darstellen kann.
Datenmanagement und Flexibilität im Schulalltag
Die Lösung war ein Formulargenerator, der gleichzeitig im Hintergrund die Daten bereithält, welches Kind wann welchen Beschluss beziehungsweise Datensatz bekommen hat. Manche Datensätze aus dem Vorjahr müssten einfach nur in das neue Jahr übernommen werden. Wenn aber nun die Klassenleitung wechselt, ein Kind wiederholt oder die Schule wechselt, ist das immer entsprechend schwierig, weil man die ganzen Datensätze dann nicht hat. Beim Schulwechsel sowieso nicht, aber wie verhält es sich, wenn die Schüler ganz normal weitermachen, aber die Lehrer wechseln?
Wir leben in einer Zeit von Lehrermangel; diese Flexibilität wird von Schülern und Lehrkräften gleichermaßen abverlangt. Mit diesem Formulargenerator ist das relativ einfach: Die jeweilige Klassenlehrkraft kann auf einen Blick sehen, welches Kind welchen Nachteilsausgleich hat. Ziemlich interessant. Ich muss dazu sagen, dass meine Anforderungen an AutoGPT aus meiner Sicht relativ komplex waren. Pro Aufgabe rechnete AutoGPT bis zu 22 Minuten und länger. Das war schon heftig, aber mit dem Ergebnis bin ich voll und ganz zufrieden. Es ist schon genial, was da mittlerweile möglich ist.
Zukunft der Schulverwaltung und Digitalisierung
Auf der anderen Seite weckt es natürlich auch Bedenken zum Thema KI-Sicherheit, was ich an anderer Stelle schon diskutiert habe und was aktuell in den Medien ist. Das ist schon ziemlich spannend. Nun ja, wollen wir mal sehen, was es da noch für Möglichkeiten gibt. Den Formulargenerator werde ich auf jeden Fall weiter ausbauen. Es geht darum, Dienstreiseanträge und alle möglichen anderen Sachen wie Wandertage wirklich abzubilden. Denn genau dafür ist die Digitalisierung ja da: um den Verwaltungsakt und den Aufwand so schmal wie möglich zu halten. Wirklich spannend, was es da mittlerweile für Möglichkeiten gibt, wo wir uns früher wirklich die Hacken wund gerannt sind.