Content ist schnell produziert – zumindest in der Theorie. Die eigentliche Herausforderung beginnt erst danach: Wie strukturiert man diesen Content so, dass er langfristig funktioniert, wächst und sinnvoll genutzt werden kann? Genau an diesem Punkt habe ich für mich eine Lösung gefunden, die einfach genug ist, um sie dauerhaft durchzuhalten.
Content erstellen vs. Website strukturieren – wo das eigentliche Problem liegt
Das eine ist ja beim Schreiben überhaupt erst einmal, Content für die Website zu produzieren. Auf der anderen Seite stellt sich aber die Frage nach der strukturierten Darstellung dieses Inhalts. Nun habe ich weder das Geld noch die Zeit und ehrlich gesagt auch nicht den Willen, mich mit einem professionellen Webseitenexperten auseinanderzusetzen, der mir mit erhobenem Zeigefinger erklärt, wie man eine Website aufzubauen hat. Die grundlegenden Techniken sind ja eigentlich klar.
Website Struktur aufbauen – warum die technische Umsetzung entscheidend ist
Die Frage ist vielmehr: Wie muss man es technisch umsetzen? Und da bin ich auch wieder froh, dass ich mit der KI darüber philosophieren kann. Wenngleich ich festgestellt habe, dass die KI, die gerne mal Honig ums Maul schmiert, doch Probleme hat, bestimmte Gedanken sauber umzusetzen. Wie versteht sie meine Gedankengänge? Und wie formuliere ich das so, dass ein Architekt – oder Entwickler – versteht, was ich eigentlich will? Das ist zuweilen schwierig.
Kategorien und Tags richtig nutzen – mein größtes Fragezeichen
Ein klassisches Beispiel: Kategorien und Tags. Ich glaube, ich habe mehrere Stunden damit verbracht, dieses Thema zu klären. Ich bin grundsätzlich kein Fan von Labels oder Tags, um Inhalte zu strukturieren. Ausschlaggebend für die Diskussion war die Idee: Artikel werden Kategorien zugeordnet, bekommen aber zusätzlich Tags. Über diese Tags lassen sich Artikel dann an verschiedenen Stellen anzeigen.
Warum ich keine Zufallsstruktur will
Und genau da ging bei mir das große Fragezeichen an. Ich will keine Zufallsstruktur. Ich will, dass Inhalte gezielt angezeigt werden. Wenn jemand einen Artikel liest, soll er am Ende oder an der Seite gezielt weitere passende Inhalte finden – nicht irgendetwas Beliebiges.
Artikel über mehrere Themen anzeigen – sinnvoll oder SEO-Problem?
Natürlich kann man später Menüstrukturen bauen, die beispielsweise alle Artikel zum Thema KI anzeigen – unabhängig von der Kategorie. Ob das SEO-technisch sinnvoll ist, ist nochmal eine andere Frage. Aber grundsätzlich braucht es eine klare Architektur.
Der größte Fehler: Ein perfekter Kategorienbaum blockiert das Schreiben
Mein Grundproblem war: Ich möchte nicht in Kategorien gefangen sein. Ich möchte frei schreiben können. Der Fehler am Anfang war, dass ich einen perfekten Kategorienbaum gebaut habe. Sieht toll aus – hilft aber nicht beim Schreiben. Denn plötzlich sitzt man da und denkt: „In welche Kategorie passt mein Thema?“ – statt einfach zu schreiben.
Meine Lösung: Gedankensplitter als flexible Sammelkategorie
Meine Lösung ist simpel: eine Sammelkategorie. „Gedankensplitter“. Dort landet alles, was ich aktuell nicht eindeutig zuordnen kann. Themen wie Philosophie, Beobachtungen oder „Gott und die Welt“ haben dort ihren Platz.
Wann aus Ideen neue Kategorien entstehen
Die Regel dahinter: Wenn diese Kategorie zu groß wird – sagen wir ab 20 Artikeln – wird sie durchforstet. Wiederkehrende Themen werden erkannt und daraus entstehen neue Kategorien. Organisch. Nicht erzwungen.
Die richtige Website Struktur: Maximal vier Ebenen
Gleichzeitig gilt eine zweite Regel: keine übertriebene Tiefe. Maximal vier Ebenen.
Ebene 1: Startseite als Einstiegspunkt
Ebene 1 ist die Startseite. Wobei klar ist, dass die meisten Nutzer gar nicht dort einsteigen.
Ebene 2: Hubs als zentrale Themenbereiche
Ebene 2 sind die Hubs – also meine großen Themenbereiche. Schreiben, Bücher, Schule.
Ebene 3: Cluster für spezifische Unterthemen
Ebene 3 sind Cluster – also thematische Unterbereiche innerhalb eines Hubs.
Ebene 4: Der eigentliche Artikel
Ebene 4 ist der eigentliche Artikel, zu dem der Nutzer gelangen möchte.
Interne Verlinkung – der unterschätzte Schlüssel
Spannend wird es bei der internen Verlinkung. Denn hier entsteht echte Struktur. Wenn ich in einem Artikel auf meine Bücher verweise, gehört dort ein Link hin. Wenn ich über Schreiben spreche, sollten andere passende Artikel verlinkt sein. Das ist aktuell noch ein Punkt, an dem ich arbeite – weil es eben auch ein Verwaltungsaufwand ist.
Tags als unterstützendes System – nicht als Hauptstruktur
Parallel dazu entsteht ein zweites System: Tags. Diese lasse ich mir teilweise durch die KI erstellen. Nicht perfekt, aber ausreichend, um später Themencluster zu erkennen. Daraus kann sich dann wieder Struktur entwickeln.
Content Recycling: Vom Blogartikel zum Buch
Und genau hier kommt für mich der spannendste Punkt: Content Recycling. Meine Buchprojekte entstehen parallel zur Website. Die Struktur eines Buches entspricht dabei oft der Struktur auf der Website. Artikel werden geschrieben, weiterentwickelt und können später in ein Buch überführt werden.
Warum die eigene Website dein wichtigstes Fundament bleibt
Natürlich gehört mehr dazu – Recherche, Überarbeitung, Struktur. Aber die Grundlage ist da. Der Content ist vorhanden.
Die Website ist dabei mein Zentrum. Von hier aus gehen Inhalte zu Plattformen wie TikTok oder Instagram. Was davon in fünf Jahren noch existiert, weiß keiner. Die Website bleibt.
Langfristig denken: Website als Zettelkasten-System
Sie ist mein Langzeitprojekt. Mein Zettelkasten. Mein System.
Wie viele Menschen das am Ende lesen, ist fast zweitrangig. Wichtig ist, dass ich eine Struktur habe, die funktioniert. Die wächst. Und die es mir ermöglicht, tausende Artikel zu verwalten, ohne den Überblick zu verlieren.
Einfache Strukturen schlagen perfekte Systeme
Und genau das ist der entscheidende Punkt: Es muss einfach sein. Schlank. Klar.
Dann macht auch das Schreiben wieder Spaß.
Fazit: Struktur steht – jetzt geht es wieder ums Schreiben
Die Struktur steht. Jetzt geht es wieder zurück zum eigentlichen Kern: Inhalte produzieren. Denn genau das ist meine Stärke – schreiben, denken, aufbauen. Und genau das wird auch 2026 die Aufgabe sein: Inhalte schaffen, die Website füllen und parallel meine Bücher weiterentwickeln.


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