Schreibtisch mit Notizbuch, Stift und Kaffeetasse als Symbol für konsequentes Schreiben – KI-generiertes Bild
Bild erstellt mit Hilfe von künstlicher Intelligenz (OpenAI / DALL·E). Kein reales Foto.

Der NaNoWriMo ist weg. Im Prinzip ist das richtig traurig. Tausende hat er zum Schreiben inspiriert – mich eingeschlossen. Ich habe zwar nie wirklich an einem Wettbewerb teilgenommen, einfach weil ich die Challenge zu spät wahrgenommen habe. Tatsächlich überlege ich, ob ich meine Webseite nicht trotzdem dafür nutzen sollte. Aber wenn die Teilnehmerzahlen rückläufig sind?

Schauen wir mal.

In jedem Fall war es für mich ein Argument zu schreiben. Einfach auch wegen des „Abliefern-Müssens“. Katharina Lewald hat das in ihrem Podcast ebenfalls beschrieben: Manchmal geht es einfach darum, zu liefern. Schreib endlich mal. Im stillen Kämmerlein zu sitzen, sich etwas zusammenzuspinnen und sich selbst permanent zu kritisieren, ist das eine. Zu liefern ist etwas anderes.

Auch wenn der Text nicht hundertprozentig gut ist. Auch wenn er zu kurz ist. So wie dieser Text. Denn tatsächlich ist auch dieser Text ein Beweis für mich selbst, dass ich täglich liefern kann. Zu einem Thema – welchem auch immer. Gerade ging mir eben der NaNoWriMo durch den Kopf. Viele bedauern, dass es ihn nicht mehr gibt.

Tatsächlich sorgte er für Konsequenz im Schreiben. Mein geliebter Autor Stephen King sagt das ebenfalls: Geschrieben wird immer – egal ob Feiertag, Sonntag oder was auch immer. Geschrieben wird einfach. Entweder du bist ein Schreiberling oder eben nicht. Und wenn du ein Schreiberling bist, dann musst du schreiben.

Ich finde diesen Ansatz großartig. Dieses „Ich brauche mal Urlaub“ zählt dann eben nicht. Genau dieser Zwang ist es, der dazu führt, dass man schreibt. Dabei kommt auch Mist heraus, ja. Aber es entstehen eben auch richtig gute Texte. Das darf man nicht vergessen. Doch nur durch konsequentes Schreiben. Nicht nur dann, wenn man Lust hat. Nicht nur, wenn die Muse küsst. Sondern immer.

Das ist der entscheidende Unterschied.

Ich habe keine Ahnung, ob das hier jemals jemand lesen wird. Aber für mich gibt es dabei zwei Möglichkeiten: Erstens übe ich das Schreiben – wichtig. Zweitens veröffentliche ich. Auch wenn es keine perfekten Sachbuchtexte oder Romane sind. Es ist wichtig, das Schreiben selbst zu lernen.

Und das geht eben nur durch Schreiben.

Und ich schreibe ja auch gerne.

Ach Mensch, eigentlich ist es egal, welchen qualitativen Anspruch dieser Text hat. Es soll kein Salinger werden. Kein Faulkner. Ich lache gerade, während ich das schreibe. Und genau deswegen geht dieser Text auch online. Ich möchte gar nicht darüber nachdenken, ob ich ihn wirklich veröffentlichen sollte.

Der geht raus.

Und für den NaNoWriMo wird sich auch noch eine Lösung finden. Schließlich ist das auch ein Ziel für diese Webseite. Erstes Ziel: 100.000 Wörter auf die Seite bringen. Oder die ersten 100 Artikel. Danach 250, 500 und irgendwann 1.000 Artikel. Und dann – so die Rechnung – werden sich auch genügend Leserinnen und Leser finden. Ganz bestimmt.

Beim NaNoWriMo geht es darum, 50.000 Wörter in einem Monat zu schreiben. Worum es aber eigentlich geht, ist etwas anderes: sich Zeit zum Schreiben zu nehmen. Dem Schreiben die Priorität zu geben, die es verdient. Neben Kindern, Haushalt, Baustelle, Job und Hobbys.

Schreiben.

Mehr als nur ein Hobby.

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