Meine Schreibzentrale für Joomla wächst immer weiter
Die Idee zur eigenen Progressive Web-App
Ich nutze ja zum Erstellen von den Beiträgen für die Webseite eine Progressive Web-App. Das heißt also, dass ich über mein Smartphone die ganzen Sachen schreibe. In der Vergangenheit war das immer etwas aufwendig gewesen. Erst musste man ins Backend gehen, dort einen neuen Beitrag erstellen und hatte dann, sagen wir mal, eine relativ technische Oberfläche, die zwar am Desktop so weit in Ordnung ist zum Schreiben, aber zum Schreiben für unterwegs beziehungsweise auf der Displaygröße suboptimal war. Und das war aber nicht das Ausschlaggebende.
Viel einfacher war der Punkt zu sagen: OK, ich mache einfach die App auf, schreibe los, klicke auf Speichern und habe den Beitragstext gespeichert. So bin ich überhaupt erst mal auf die Idee gekommen. Natürlich gibt es in Joomla auch die Möglichkeit, im Frontend einen Editor einzubauen beziehungsweise dort entsprechend zu schreiben. Und das geht logischerweise auch. Nichtsdestotrotz war bei mir die Idee geboren, warum eigentlich nicht eine Android-App entwickeln? Da ich ja, wie alle mittlerweile, die Möglichkeit habe, über die KI zu schreiben, war die Entscheidung schnell gefallen.
Entwicklung der PWA und die Herausforderungen
Also begann ich mit der Entwicklung, und wenn ich rückwirkend schaue, war das goldrichtig. Mein Output vom Schreiben hat sich massiv erhöht. Das ist ja auch das, was ich gerne mache. Ich schreibe hier gerne. Alle anderen technischen Aspekte drumherum möchte ich eigentlich gar nicht großartig machen, beziehungsweise kostet mich das sehr viel Zeit. Nehmen wir zum Beispiel einfach mal das Thema, eine Meta-Description zu erstellen oder Tags festzulegen. Das sind ja alles Sachen, die gemacht werden müssen, um eine professionelle Seite eben auch mit aufzubauen.
Denn auf der einen Seite gehe ich zwar davon aus, dass ich nur durch den persönlichen Kontakt die Leute auf meine Webseite bekomme, aber hier und da wird es dann eben – es ist ja schließlich das Internet – Leute geben, die durch Links oder andere Sachen auf die Webseite draufkommen. Gesagt, getan. Diese ganzen anderen Sachen möchte ich eben entsprechend pflegen. Da mein Ziel hier ist, eine Webseite mit mehreren tausend Artikeln zu haben, sollte so was gleich von Anfang an bei jeder Erstellung eines Artikels gemacht werden und nicht erst, wenn das ganze Thema schon fortgeschritten ist; das macht nämlich überhaupt keinen Sinn.
Die KI als Programmier-Assistent
Also begann ich dann einfach mal mit der Entwicklung von der PWA. Das reichte einfach vom Titeleintrag über ein Beitragsbild hochladen bis hin zum Text schreiben; das reichte vollkommen aus und es ging auch relativ zügig. Ich war dann doch überrascht, wie man das mittlerweile mit der KI auch machen kann. Wobei anzumerken ist: Ich kann zwar hier und da den Quellcode lesen, aber selbst erstellen? Ach du meine Güte! Da lege ich mich auf den Rücken wie ein Maikäfer und habe davon keine Ahnung. Aber das Entscheidende ist: Ich habe in der Vergangenheit auch schon mal programmiert und ich habe in der Vergangenheit eben auch das eine oder andere kleinere Programm schon geschrieben.
Das half mir wieder, auch den Quellcode von der PWA zu verstehen und auch zu hinterfragen und auch hier und da den Finger zu heben und zur KI zu sagen: "Du, sag mal, das, was du da zusammenprogrammiert hast, scheint mir etwas unglücklich zu sein. Ich würde es so und so machen, was hältst du davon?" Und typisch KI sagt sie natürlich: "Mensch, tolle Idee. Du bist ja ein Starentwickler" und so was. Man nickt bedächtig, schürzt die Lippen und macht weiter. Die Honigschmeichelei ist ja von der KI bekannt und man darf sie nicht überbewerten, weiß Gott nicht.
Aber ich habe es ja an verschiedenen anderen Stellen schon gesagt: Für mich kommt die KI manchmal rüber wie ein hysterischer Assistent oder ein emotionaler Assistent – besser gesagt, der dann voller Euphorie loslegt und schreibt und macht und tut. Und manchmal über das Ziel hinausschießt und manchmal dann eben, sagen wir mal, etwas von einem Arschkriecher hat, auf Deutsch gesagt. Der dann bestätigt, was für eine tolle Idee das ist und wie toll man ist und so weiter, wo man dann wirklich sagen muss: "OK. Und lass das bitte." Und vielleicht ist das so ein deutsches Thema, und die Amerikaner lieben das. Keine Ahnung, aber na ja, jedenfalls haben meine Einwände dann immer wieder geholfen, den Quellcode dann doch noch irgendwie, wenn es gehapert hat, zum Laufen zu bekommen und weiter voranzutreiben. Das war dann hier und da doch schon notwendig gewesen.
Mittlerweile haben sich die Ideen dann auch vervielfältigt. Ich möchte mich hier auf das Schreiben konzentrieren. Diese ganzen Nebensächlichkeiten, wie gerade eben beschrieben, fallen mir zum einen schwer und zum anderen möchte ich mich darum gar nicht kümmern. Das sind solche typischen Sachen, so Standardsachen, wo ich dann sage: OK, das können eben auch Maschinen machen. Es hat ungefähr so die Intelligenz von: Ich möchte die Schraube dort in der Wand haben. Deswegen nehme ich meinen Schlagbohrschrauber, knalle das Loch in die Wand, mache den Dübel rein und drehe die Schraube fest. Ich kümmere mich aber nicht darum, wie der Schlagbohrschrauber funktioniert und warum das jetzt gerade so rum ist und weshalb und sowieso; das mache ich nicht. Sondern ich konzentriere mich rein auf das, worauf es mir ankommt. Und bohre ein Loch nach dem anderen in die Wand – heißt, ich schreibe einen Text nach dem anderen. Darauf kommt es ja an. Und das mache ich dann fertig. Dementsprechend ist der Output massiv in die Höhe gegangen und dabei läuft der Ausbau der PWA.
Der weitere Ausbau: KI-Magic und zukünftige Features
Wie ist denn der weitere Ausbau von der PWA? Nachdem ich das Beitragsbild drin hatte und daneben auch den Einleitungstext, lag das eben nahe, dann eben auch die Meta-Description und die Tags als Feld einzugeben. Das war nur eine relativ einfache Übung. Die weiteren Ausbaustufen waren jetzt zum Schluss, dass ich es tatsächlich hinbekommen habe, die KI anzubinden, wobei ich da etwas entsetzt war. Die KI, namentlich Gemini, wollte unbedingt Gemini 1.5 anbinden. Ich meinte dann irgendwann mal: "Geh mal bitte auf die Modellwebseite, es gibt gar kein 1.5 mehr, wir sind mittlerweile bei 3.5 angelangt." Liebes Gemini. Ach du meine Güte! Ich meine nur, die KI... Das ist genau das, was ich dann meine: Man muss der KI manchmal wirklich dann trotzdem unter die Arme greifen.
Die eierlegende Wollmilchsau ist es nicht. Bei Weitem ist es nicht so, dass wir hier aktuell von einer hochgradigen Intelligenz sprechen können. Denn wenn das Ding so ultraintelligent wäre, wie wir uns einen Super-Roboter vorstellen, dann hätte die KI hier und da noch sagen müssen: "Pass mal auf, der Quellcode ist an der und der Stelle vollkommen falsch. Ich programmiere das Ganze und ich mache die Lösung dafür fertig." Aber so reagiert die KI aktuell noch, wie gesagt, wie ein sehr professioneller Assistent.
Nachdem auch die Problemstellung mit dem KI-Modell gelöst war, ging es so, dass ich dann direkt in meiner PWA eben den Text schreiben konnte, auf den Button "KI-Magic" klicken konnte und habe damit dann eine automatische Meta-Description und die Tags vorliegen. Genial. Das ist einfach genial.
Wie soll die weitere Ausbaustufe sein? Nachdem ich dann auch den Button integriert habe für ein direktes Foto der Handykamera oder eben Galeriebilder und Bilder auch im Text, soll als Nächstes dann die Möglichkeit geschaffen werden, dass ich bestimmte Texte, die diktiert werden, direkt in die PWA hochladen kann, beziehungsweise diese dann direkt von der PWA transkribiert und in das Textformat umgewandelt werden. Wir dürfen gespannt sein. Laut Gemini ist das ja alles immer kein Problem und alles easy. In Klammern: Denkste. Der Teufel steckt immer im Detail.