Neuzugang in der Werkstatt: Mein neuer Akku-Winkelschleifer
Da ist sie nun, meine neueste Errungenschaft: der Einhell Winkelschleifer mit Akku. Mit dem Teil liebäugle ich schon eine ganze Zeit. Nachdem ich in dem anderen Beitrag bereits beschrieben hatte, wie meine alte Flex abgebrannt war beziehungsweise zusammengeschmolzen war, wurde es endlich Zeit, meine Gutscheine vom Geburtstag einzulösen und mir den Winkelschleifer zu holen. Wenn das alte Gerät funktioniert, macht ein Neukauf keinen Sinn, und eventuell braucht man das Geburtstagsgeld im Baumarkt ja auch für ganz andere Sachen. Die Flex kommt direkt mit der Drahtbürste zum Einsatz, denn ich muss noch mal etwas einstellen.
Warum es die Heimwerker-Variante wurde
Warum ich mich gerade für dieses Modell entschieden habe, ist schnell geklärt. Laut meiner Recherche gibt es drei mögliche Varianten von Einhell: einmal die für den normalen Hobbyheimwerker, dann die Expert- und einmal die Professional-Variante. Letztere hat zwar mehr Leistungsreserven, aber keine Funktion, um die Drehzahl einzustellen, und da muss ich sagen: Das verstehe ich nicht. So ein kleines Potenziometer hinten dran wäre sinnvoll gewesen; wenn man da die Leistung noch mal erhöht hätte, würde das Sinn machen. So habe ich 50 Euro gespart, nachdem ich kurz mit der KI darüber diskutiert hatte. Die Argumentationskette glich der meinen, also war die Entscheidung schnell getroffen. Her musste das Teil.
Herausforderungen bei der Inbetriebnahme
Nach dem Auspacken ging es darum, die Garantie für das Produkt zu verlängern. Wenn das schon angeboten wird, warum eigentlich nicht? Also bei Einhell eingeloggt und die Seriennummer gesucht. Tja, finde die mal! Ich habe schon an mir selber gezweifelt. Ich habe alle möglichen Nummern gefunden, aber weiß Gott nicht die Seriennummer. Wo sollte die nur stehen? Irgendwann, nach allem Herumschnüffeln, Wenden und Drehen, habe ich den kleinen QR-Code mit der darunter befindlichen Seriennummer doch gefunden. Wenn man denkt, dass man die Produktregistrierung ganz easy über den QR-Code machen kann, hat man sich geschnitten. Fleißig tippt man diese Seriennummer ab – fand ich etwas ätzend, aber eine Funktion zum Scannen des QR-Codes hatte ich bei der Registrierung nicht gefunden.
Bedienkomfort und erste Eindrücke
Das Zweite, was ich total bescheuert finde: Es ist noch kein Ingenieur bei irgendeinem Hersteller auf die Idee gekommen, diesen Knopf bei einer Flex vernünftig zu arretieren. Man sucht doch endlich mal einen Knopf, den man drückt, das Ding ist fest und man kann gemütlich das Werkzeug wechseln. Nein, jedes Mal muss man diesen bescheuerten Knopf festhalten, der irgendwo billig in irgendeine Öffnung reinhuscht. Meine Güte, so schwer kann so ein Druckknopf nicht sein, oder? Vorne dran zum Beispiel ein Knopf zum Ziehen, und dann ist das Ding arretiert – das wäre mal nicht schlecht. Irgend sowas in der Art. Naja, das sind so Probleme, die man da hat, nicht wahr? Das Teil liegt trotz Akku – und ich habe wohlbemerkt den schweren Akku hinten dran – ultra leicht in der Hand, und ohne die ganze Kabellage macht das richtig viel Spaß. Mein neues Spielzeug für mich, ich freue mich.
Häufig gestellte Fragen
Warum hast du dich gegen das Professional-Modell entschieden?Das Profi-Modell bot keine Drehzahlregulierung, die mir bei der Arbeit wichtig ist, während die Heimwerker-Version diese Funktion besitzt.
Wie lässt sich das Gerät am besten registrieren?Die Seriennummer befindet sich meist in der Nähe eines QR-Codes am Gehäuse; eine manuelle Eingabe ist für die Garantieregistrierung erforderlich.