Der Einhell-Laser in der Praxis: Ein ehrliches Fazit zur Arbeit auf der Baustelle

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Der Einhell-Laser in der Praxis: Ein ehrliches Fazit zur Arbeit auf der Baustelle
Eigenes Foto

Ich habe den Einhell-Laser geschenkt bekommen, um Bauteile auszurichten und was man sonst noch so macht. Am Anfang war ich etwas enttäuscht von den Möglichkeiten, was das Teil eigentlich kann. Aber wie bei jedem technischen Gerät muss man sich da erstmal reinarbeiten. Mittlerweile möchte ich ihn auf der Baustelle nicht mehr missen. Ich gebe aber zu, dass er die normale Wasserwaage nicht ersetzt hat; soweit ist es noch nicht gekommen. Hier und da sind die manuellen Messwerkzeuge, schon allein weil sie keine Batterie brauchen, charmanter einsatzfähig. Ist nun mal so.

Vorteile bei großen Projekten und die richtige Positionierung

Nichtsdestotrotz bietet sich der Laser über große Entfernungen und gerade bei großen Breiten an. Wenn ich zum Beispiel eine Wand bearbeiten muss, die über 3,80 Meter geht, ist es schon charmant, nicht nachsetzen zu müssen und eine einheitliche Laserlinie zu haben. Man muss aber beachten, dass das Gerät technische Grenzen hat. Ich will damit sagen: Irgendwann fängt die Laserlinie an abzuknicken, da sollte man dann doch mal nachmessen oder das Gerät nachsetzen. Nach wie vor war meine beste Entscheidung, eine variable Stütze mit Klemmmechanismus zu nutzen, um den Laser genau da auszurichten, wo ich ihn brauche. Das war die genialste Idee, um mit dem Laser hundertprozentig flexibel zu sein und alle möglichen Raumrichtungen messen zu können.

Präzision bei der Installation

Eine weitere Einsatzmöglichkeit ist auch interessant: Ich habe mit dem Laser jetzt angefangen, die Wasserleitung zu legen. Das ist spannend, weil man einfach die Kreuzlinie projizieren kann, wo sich die Leitungen treffen werden. Dann hält man den Winkel dran und kann ganz gekonnt ausmessen, wo die Wasserleitung lang geht und welches Stück ich davon abschneiden muss. Genial. Was zunächst wie eine schiefe Linie aussieht, kann durch den Laser exakt ausgemessen werden. Bis jetzt habe ich da sehr gute Erfahrungen gemacht und bin froh, dass ich den Laser im Einsatz habe. Geniale Möglichkeit.

Investition und Fazit für den privaten Gebrauch

Aus meiner Sicht ist das Geld für den Laser, wenn man viel baut, durchaus gut investiert. Muss es für den privaten Bereich ein 360-Grad-Laser sein? Meiner Meinung nach nicht. Das ist Geld, das man anderweitig besser verwenden kann. Für Fachhandwerker, die jeden Tag mit dem Gerät arbeiten, ist das logischerweise eine ganz andere Hausnummer. Da ist so ein Laser Standardausrüstung, aber für den alltäglichen Gebrauch ist er dann doch nicht unbedingt so praktisch. Auf der anderen Seite muss man sich fragen, wofür man ihn braucht und wo man ihn einsetzt. Wenn ich mit dem Hausbau fertig bin, wird der Einsatz eher übersichtlich oder sogar gar nicht mehr vorhanden sein, je nachdem. Aber ich habe ihn jetzt und kann ihn gut nutzen. Ich bin durchaus zufrieden damit.

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