Warum der REWE-Abholservice meinen Alltag erleichtert
Ich liebe den REWE-Abholservice. Wie kann das gar nicht oft genug betiteln? Was habe ich gestern gemacht? Gestern Abend saß ich zu Hause, habe ganz in Ruhe das Rezept für den Hirschbraten für den Sonntag herausgesucht, bin durch alle Vorräte hindurchgekrabbelt und habe geschaut, wo was fehlt und so weiter.
Dann einfach in die App reingegangen, mit meiner Checkliste für den Einkauf abgeglichen, was man noch so braucht, und dann, was ich sehr gut finde, einfach mal durchgegangen, welche Produkte man eventuell doch noch brauchen könnte.
Das bezeichnet REWE als "deine Produkte" in der App und ist relativ schnell durchgeklickt. Oh Wunder, 780 unterschiedliche Produkte stehen da irgendwo auf der Liste, die man schon mal eingekauft hat, ziemlich beachtlich.
Schnelle Auswahl dank App und persönlicher Historie
Aber dennoch gibt es eben ein paar Standardprodukte, die man irgendwie immer wieder kauft: Senf, Milch, Waschmittel usw.
Zuweilen habe ich zwar schon festgestellt, dass manche Artikel in der App aufgelistet werden als nicht verfügbar, und wenn man im Markt ist, gibt es sie tatsächlich doch. Das ist ein bisschen paradox, aber im Großen und Ganzen funktioniert das Prinzip richtig gut.
Ich habe mal auf die Zeit geschaut. Mit allem Buchen hin und her bin ich ungefähr so bei 15 Minuten. Toll finde ich ja in der App, dass man zum Schluss sich in die jeweiligen gängigen Kalender (Apple, Google & Co.) auch einen Eintrag verfassen kann, zur Erinnerung, wann man seine Sachen abholen möchte.
Ein bisschen paradox ist ja das Thema, dass man bestimmte Obst- und Gemüse-Dinge, die dann in Folienbeutel gepackt werden, extra in der App noch mal deklarieren muss als "Bitte nicht in extra Folien packen", damit sie nicht zusätzlich in Folie gepackt werden.
Kleine Hürden bei Obst, Gemüse und Nachhaltigkeit
Das ist laut den Mitarbeitern eine Vorgabe von REWE, die ich zwar ein bisschen dusselig finde, aber wahrscheinlich sind irgendwelche Hygiene Restriktionen der Auslöser für diese Forderung an die Mitarbeiter. Ist okay, ich habe mit den Mitarbeitern gesprochen.
Einfach dazu schreiben, dass man das nicht möchte, und dann dürfen die Mitarbeiter tatsächlich das so umsetzen laut deren Aussage.
Die ganze Abwicklung zum Schluss ist easy und innerhalb von 5 bis 10 Minuten hat man seinen Einkauf im Auto. Manchmal ist es relativ lustig, dass manche Mitbürger einen ganz verwundert anschauen, wenn man dort mit mehreren Kisten aus diesem Einkehrtempel herauskommt.
Was ich allerdings immer noch gar nicht verstanden habe, ist die Tatsache, dass die Herren und Damen der Planung es immer noch nicht auf die Reihe bekommen haben, an einem REWE mit Abholservice die Wagen entsprechend in der Nähe von dem Abholservice zu stellen.
Abholung vor Ort: Zwischen Begeisterung und Logistiklücken
Ich weiß nicht, ob die schon mal den Abholservice bedient haben, aber wenn ich, so wie heute zum Beispiel, 12 Liter Milch dort rauskare, ist das durchaus mal eine Hausnummer vom Gewicht her und man ist froh, wenn man einen Wagen hat.
Die Kunden wissen sich zu helfen, holen einen Wagen, lassen diesen aber logischerweise, Menschen sind faul, vor dem Abholservice stehen.
Das ist dann eben der Nachteil, wenn die Planung solche Dinge nicht vorsieht. Ich bestelle leidenschaftlich gerne und ich kann nicht behaupten, dass ich damit weniger kaufe, eher kontrollierter.
Mehr Kontrolle über den Umsatz, aber Vorsicht bei der Menge
Ich finde es schön, dass man den entsprechenden Umsatz im Blick hat. Aber man muss logischerweise auch auf die Menge gucken.
Heute ist es mir wieder passiert, dass ich mal ein anderes Brot nehmen wollte, nicht auf die Menge geschaut habe und dann nur 200 g Brot eingekauft habe.
Aber den Mitarbeitern sei Dank ist das easy gelöst. Einfach mal kurz Bescheid sagen, schon wird das Brot ausgetauscht und der Mitarbeiter verschwindet mal kurz für 5 Minuten in den Supermarkt, um die richtige Menge zu holen. Genial.
Häufig gestellte Fragen
Wie lange dauert die Nutzung der REWE-App für den Einkauf?
Mit allem Buchen und Abgleichen benötigt man für den gesamten digitalen Bestellvorgang ungefähr 15 Minuten.
Kann man zusätzlichen Plastikmüll beim Obstkauf vermeiden?
Ja, durch einen entsprechenden Hinweis in der App kann man die Mitarbeiter bitten, Obst und Gemüse nicht in extra Folienbeutel zu verpacken.
Was passiert, wenn man sich bei einem Produkt in der Menge vergriffen hat?
Die freundlichen Mitarbeiter tauschen falsche Artikel vor Ort unkompliziert aus und holen die gewünschte Menge direkt aus dem Markt.