Nostalgie im Takt: Warum Downtempo-Musik meine Schreibsessions beflügelt

3 Min. Lesezeit
Ein Plattenspieler mit einer Schallplatte in einem gemütlichen, schummrig beleuchteten Home Office.
KI-generiert

Meine Güte, wie hieß denn nur dieser eine Song? Tja - zum Glück gibt es ja mittlerweile die KI. Damit ist das Suchen nach der richtigen Musik schon eine Leichtigkeit geworden. Konkret geht es mir um einen bestimmten Song. Sehr lange her (wir erinnern uns - ich bin schon Ü40 - hmpf). Aber wie heißt denn nun der DJ oder wer war das nur?

Vom Suchen zum Finden: Die KI als musikalisches Gedächtnis

Kurz der KI diktiert was ich Suche und BINGO: Boozoo Bajou war gesucht. Um genau zu sein ging es um den Song Night over Manaus, oder gerne auch "Under my Sensi". Das die Jungs auf Samplern wie Café del Mar oder Buddha Bar vertreten waren, war klar. Aber den Namen hatte ich total vergessen.

Was machte die Musik nun so interessant? Konkret handelt es sich um Musik der 2000er Jahre. Es war die Zeit von Downtempo-, Dub- oder Trip-Hop-Ära. Extrem laid-back, aber ein treibender basslastiger Groove war dabei und diese Musik war einfach - berauschend. Naja, besser ist wohl der Ausdruck chillig oder trancig zu bezeichnen. Ich hörte früher gerne diese Musik beim Arbeiten. Ich hörte dann immer nicht, wenn ich auf der Tastatur herumgeklickert hatte - was komischerweise zu einem erhöhten Tempo beim Schreiben führte.

Arbeitsflow und der Soundtrack der 2000er

Wie dem auch sei. Chillout Lounge, Café del Mar oder Buddha Bar und die Arbeit hatte sich immer wie von selbst erledigt und bis spät in die Nacht hinein hatte ich immer arbeiten können. Das war schon immer richtig genial gewesen. Diesen doch eher ungesunden Lebenswandel habe ich heute immer noch. Nun ja.

Was ist aus dieser Musik und diesen Klassikern geworden? Durch den anhaltenden Hype hatte sich diese Musik irgendwann selbst zerlegt. Ich kann mich noch gut und gerne an die Bars in Hamburg erinnern. Gute Cocktails, gute Musik und ein unbeschreiblich freies Lebensgefühl. Aber irgendwann verkam diese Musik zur Fahrstuhlmusik - einfach weil sie jeder drauf hatte und an jeder Ecke gehört wurde. Vom Hype folgte der Absturz in den Kulturkeller und in die Nische. Und dort finden wir diese Musik dann immer noch. Nicht mehr in Möbelhäusern oder Cocktailbars, sondern heute ist die Downtempo-DNA eher in Chilled Cow oder Chill Tracks fürs Home Office anzutreffen.

Die Beständigkeit der guten Musik

Aber zum Glück kann man die guten alten Zeiten ja immer noch streamen. Nicht wahr?

Häufig gestellte Fragen

Warum hilft Downtempo beim Arbeiten?

Die meist basslastigen und repetitiven Grooves wirken beruhigend, fördern den Fokus und können so den Schreibfluss bei repetitiven Aufgaben steigern.

Ist die Downtempo-Musik heute noch relevant?

Ja, das Genre hat sich gewandelt und findet heute vor allem in digitalen Formaten wie „Lofi-Beats“ für das Home Office eine neue, breite Zielgruppe.

Gefällt dir dieser Beitrag?
Link in die Zwischenablage kopiert! ✨