Produktivitäts-Boost: Wie ich mit KI das Bloggen revolutioniert habe

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Moderner Schreibtisch mit Laptop und KI-gestützter Schreibumgebung für effizientes Blogging
KI-generiert

Wir haben jetzt Anfang September. Ich glaube, dieses Jahr war meine genialste Idee der Bau der eigenen progressive Web - App. Sie schafft es, einen unglaublichen Fluss an Informationen, Blogbeiträgen, Artikeln, Gedanken und Texten aufs Papier oder wahlweise auf den Blog zu bringen. 

Das ist schon ziemlich genial. 

Statt mich früher hinzusetzen und mühsam ein oder zwei Artikel pro Woche zu schreiben, sind es mittlerweile mehrere pro Tag. Das ist beachtlich. Bei einem anderen Webprojekt, das nicht ganz so im Rampenlicht steht, sind es mittlerweile über 700 Artikel in einem Jahr. 

Das ist Wahnsinn. 

Früher musste man wirklich derbe in die Tasten hauen und wahnsinnig viel Arbeit in den ganzen Overhead stecken. Diese Arbeit rund um das Schreiben war das Schwierige und kaum zu unterschätzen.

Effizienter Content-Workflow mit KI

Heute stellt sich eher die Frage: Worüber könnte ich schreiben? Wobei auch das nicht ganz stimmt. Es gibt so viele Themen, über die ich schreiben möchte, für die ich im Alltag aber überhaupt keine Zeit finde. In jedem Fall dient mir die PVA wunderbar dazu, meine Texte, meine Gedanken und alles, worüber ich schreiben will, einfach als Blogartikel zu verfassen. 

Die gesamte Administration übernimmt die PWA, und das funktioniert mittlerweile glänzend. Hier und da gilt es noch, den Prompt im Backend zu schärfen, damit das Lektorat nicht zu abstrakt wird. Nacharbeiten muss ich immer noch, aber statt vor einem absoluten Rohtext zu sitzen, habe ich einen Entwurf, der sprachlich geschliffener ist und Redundanzen, die ich gerne einbaue, schon vermieden hat. 

Füllwörter aus früheren Diktaten sind verschwunden.

Früher habe ich gerne über mein Samsung S25 Ultra diktiert – wobei das Handy auch schon anderthalb Jahre alt ist. Als ich merkte, dass die Samsung-KI in die Diktierfunktion eingebaut ist und transkribierte Texte direkt aufs Handy bringt, war ich begeistert. Sensationell. Die Abwicklung ist fantastisch. Früher habe ich beim Autofahren Texte und Überlegungen diktiert, die eventuell zu einem Beitrag verarbeitet werden könnten. Danach habe ich mich zu Hause hingesetzt, Microsoft Word geöffnet und über die Transkriptionsfunktion das Ganze in die Mangel genommen. 

Wort für Wort habe ich mich durchgearbeitet, Texte quergelesen und versucht, einen schönen Blogartikel zu generieren. Der Arbeitsaufwand inklusive Bilderstellung lag bei mindestens einer bis anderthalb Stunden.

Skalierung und neue Ziele

Professionelle Schreiberlinge werden da natürlich die Nase rümpfen und sagen, dass sie in der Zeit schon drei Artikel erstellen. Aber wir reden hier von einem Amateur-Schreiberling, wobei man das bei der Menge an Texten, die mittlerweile ihren Weg auf meine Webseiten finden, bei weitem nicht mehr so sagen kann. Durch die PWA kann ich mich ausschließlich auf das Schreiben konzentrieren. Ich habe eine direkte Joomla-Anbindung und kann direkt im System arbeiten. Einfach fantastisch. 

Der nächste Ausbauschritt wird sein, Menschen für diesen Content zu begeistern. Das heißt, ich möchte ein automatisches Posting generieren. Da ich da nicht wirklich konform bin, soll das über eine Schnittstelle zur KI laufen, die automatisch etwas zusammenschraubt.

Momentan gilt es aber, die Webseite erst einmal so weit aufzubauen, dass ein gewisser Grad an Texten vorhanden ist. Sagen wir einfach mal, 250 Artikel müssen vorhanden sein, damit man sie weiter bewerben kann. 

Früher hätte man gesagt: Schreib einen Artikel, mach den Newsletter darunter und sammle deine Community ein. Wann willst du 250 Artikel veröffentlicht haben? Da müsstest du jeden Tag einen schreiben. Boah, das ist anstrengend, und ob man das durchhält, sei dahingestellt. Früher hätte ich 250 Beiträge für eine unglaubliche Masse gehalten. Was hätte man da alles zusammenbringen müssen? Wahnsinn! Das hätte ich vor zehn bis zwölf Jahren, als ich mit dem Webdesign anfing, für eine unlösbare Aufgabe gehalten.

Mensch vs. Maschine

Ich gebe zu, dass das damals eine Blockade war: so viel Text und Content überhaupt erst auf eine Webseite zu bringen. Mir ist bewusst, dass mittlerweile viele Menschen zu Instagram oder Facebook abgewandert sind. Dieses typische Tagebuch- oder Gedankensplitterformat, wie ich es momentan auf meiner Webseite betreibe, ist so nicht mehr präsent und wird so nicht mehr gelebt. Wobei wir durch den KI-Hype eine Entwicklung dazu haben, dass wir wissen wollen, ob Menschen noch Texte schreiben können. Wir wissen, dass diese zum Teil gar nicht die Qualität von KI-Texten erreichen. Studien zufolge wurden KI-Texte sogar als besser empfunden als Texte von normalen Autoren.

Ich bin mir sicher: Es wird eine Reihe von Menschen geben, denen es egal ist, ob ein Text von einem Mensch oder einer Maschine geschrieben wurde. Aber es wird auch eine Masse an Menschen geben, die ausschließlich Bücher von Menschen kaufen und menschliche Texte lesen wollen. Über allem schwebt bei mir nicht das Damoklesschwert. Viele träumen davon, mit ihrer Schreiberei berühmt oder reich zu werden. Ich denke, diesen Gedanken muss man ad acta legen, denn wer ist durch das Schreiben schon wirklich reich geworden? Natürlich gibt es berühmte Autoren, aber im Verhältnis zu allen anderen, die draußen aktiv sind und veröffentlichen, sind das wenige.

Um den Kreis zu schließen: Ich habe mit dieser PWA einen Workaround geschaffen, um meinen Schreib- und Gedankenfluss so zu kanalisieren, dass ich den Output auf meine Webseite schaffe. Trotz des Lehrer-Daseins und trotz der verschiedenen anderen Projekte, die ich nebenbei zu betreuen habe. Das ist für mich beruhigend und eine entspannende Möglichkeit, mich mit Menschen auszutauschen. Ganz nebenbei sind es eben auch technische Spielereien, die ich einfach fantastisch finde.

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