Von der Diktier-App zur vollautomatischen Content-Maschine: Mein Weg mit Joomla und KI
Das war eine spannende Reise. Ich habe meine PWA ursprünglich entwickelt, weil ich einfach schneller schreiben wollte. Erinnern wir uns zurück: Vor etwa einem Jahr habe ich meine Inhalte in Joomla entweder mühsam über den Frontend-Editor oder im Backend eingepflegt. Oft habe ich Texte diktiert, zu Google Drive hochgeladen und in Word transkribiert, bevor die KI sie lektorieren durfte. Irgendwann kam die Idee: Warum nicht direkt mit der KI programmieren? Warum keine eigene Android-App entwickeln, die Texte direkt in die Joomla-Datenbank schreibt? Zu Joomla bin ich zwar eher zufällig gekommen, aber die PWA hat den Workflow revolutioniert: Icon auf dem Handy klicken, schreiben, abschicken – fertig. Später kam der Foto-Upload hinzu, und schließlich die Frage: Warum den gesamten Prozess nicht automatisieren?
Mittlerweile umfasst das Projekt über 1300 Zeilen Code in einer app.js und diversen PHP-Dateien. Den Code habe ich gemeinsam mit ChatGPT entwickelt – ein sensationeller Prozess. Anfangs war die Struktur etwas holprig und „zusammengestrickt“. Als mein Webspace einmal durch einen anderen Editor kompromittiert wurde, stellte ich die Sicherheitsfrage: Wie sicher ist meine PWA? Die KI antwortete fast schon vorwurfsvoll, als hätte sie die Sicherheitsmängel nicht selbst mitverursacht. Das hatte den Charme eines Mitarbeiters, der den Chef für den Mist kritisiert, den er selbst verbockt hat.
Ich wollte mehr Struktur. Mit Hilfe von Codex habe ich die riesigen Dateien in über 30 übersichtliche Bausteine splitten lassen. Das war ein genialer Schritt. Danach folgte die funktionale Erweiterung: Mit der KI diskutiert, habe ich Funktionen wie ACL-Anbindungen, asynchrone KI-Verarbeitung, zentrale Update-Quellen und eine sauber getrennte API-Kommunikation implementiert. Besonders herausfordernd war das 120-Sekunden-Timeout bei langen Diktaten. Die Lösung: Audio-Files werden hochgeladen und über einen asynchronen Cron-Job von Google verarbeitet – sensationell, wie das heute läuft.
Sicherheit und SEO waren die nächsten Meilensteine. CSRF-Prüfungen, Validierung von Dateitypen, Schutz des Cron-Endpunkts und die SEO-Optimierung mit separaten Titeln und Meta-Tags sind mittlerweile Standard. Besonders wichtig ist mir heute das Bloggen mit KI, wobei ich penibel darauf achte, dass die interne Verlinkung und Bilder erhalten bleiben. Um die Seite auch für Google-Bots authentisch zu machen, habe ich EAT-Richtlinien und den Google Knowledge Graph integriert. Man will ja nicht, dass die Seite als rein generischer Bot-Content abgestempelt wird.
Was früher manuelle Kleinarbeit war – Überschriften, Tags, interne Verlinkungen –, läuft heute vollautomatisch. Das ist der entscheidende Punkt: Der administrative Krempel ist so langweilig, dass ihn besser die „süßen kleinen Männchen“ in der PWA übernehmen. Nachdem ich von Codex zu Anti-Gravity gewechselt bin, kam die finale Rückmeldung der KI: „Nichts mehr zu ergänzen. Wir sind zukunftstauglich für das Jahr 2027.“ Jetzt geht es nur noch um das Produzieren von Inhalten. Ich schreibe schon wieder am nächsten Projekt.