Bloggen mit KI: Wie künstliche Intelligenz meine Arbeitsweise verändert
Ich bin nach wie vor fasziniert davon, welche Möglichkeiten ich jetzt habe, auch im Rahmen der künstlichen Intelligenz, meinen Blog so zu gestalten, dass er vielen – oder sagen wir: zu 90 Prozent – der notwendigen technischen Anforderungen entspricht und funktioniert.
Was ich absolut genial finde, ist die Tatsache, dass ich wirklich meine Texte schreiben kann und mich voll auf diese Texte konzentrieren kann. Ob ich die Texte nun mit der Hand schreibe oder teilweise diktiere, ist dabei zweitrangig. Denn die ganze Arbeit drumherum wird nun vollautomatisch nach bestem Wissen und Gewissen abgewickelt. Dass sich da noch Fehler einschleichen können, dürfte irgendwo klar sein, aber im Grunde werden alle großen, relevanten Dinge eben abgefrühstückt.
Automatisierung für ein besseres Nutzererlebnis
Ich kann, wenn ich will, ein Einleitungsbild erstellen lassen, sofern ich keine eigenen Bilder zur Verfügung habe. Und seien wir mal ehrlich: Wenn da irgendein Blogartikel erstellt ist und ein Artikel ohne Bilder vorhanden ist, sieht das ziemlich traurig aus. Also: Warum eigentlich nicht über die künstliche Intelligenz ein Bild erstellen lassen und damit die Möglichkeit schaffen, dass ich wirklich keine Probleme bekomme mit Urheberrecht und so weiter.
Das Nächste sind Zwischenüberschriften. Ich gebe es offen und ehrlich gerne zu, dass ich mich mit diesem Thema eher schwertue. Es gibt bestimmte Dinge, die eher mühsam sind. Zum einen erkennt man bestimmte Fehler dann eben auch nicht mehr – das ist das Nächste –, zum anderen wird man dann eben auch betriebsblind. Es sind eben auch administrative Tätigkeiten, die einfach mit erledigt werden müssen. Für ein besseres Lesen ist es logischerweise sinnvoll, wenn Zwischenüberschriften vorhanden sind. Gleiches gilt auch für die Rechtschreibkorrektur, genauso für ein Lektorat, genauso für das Thema Achtung: Du hast dort fachlich etwas durcheinandergebracht, und bringe das wieder in Ordnung. Das ist ebenso wichtig und gehört zu einem professionellen Blog, so wie ich ihn ja betreiben möchte, irgendwo ja auch mit dazu.
Technische Anforderungen und SEO
Dann haben wir die weiteren Anforderungen, die einfach so technisch unter der Haube funktionieren müssen. Da wäre zum Beispiel das Thema mit dem Seitentitel, der dafür nicht unendlich lang sein. Ich finde es zwar schön, wenn man für den Artikel selbst richtig schöne, lange Artikeltexte hat, aber für Google und für andere Dinge oder für Seitenbenutzer, die auf anderer Basis über Suchmaschinen auf die Webseite kommen, sind riesenlange Überschriften eher hinderlich. Da braucht es die entsprechenden kurzen Überschriften.
Wichtiger ist eben auch die Meta-Description, die vorhanden sein muss, und das ist auch immer wieder mühsam, sowas zu erstellen. Aber das kann man ja sehr fein und automatisch durch die KI machen lassen. Ich finde das auch nicht verkehrt. Jeder professionelle Redakteur hat irgendwo an der Seite noch einen professionellen Assistenten, der sowas eben auch noch mit übernehmen kann.
Dann haben wir auf der anderen Seite eben noch das Thema mit den Schlagworten, den Tags. Tja, finde mal aus deinen Text heraus, welche sinnvollen Tags, übergeordneten Tags du eigentlich mit nutzen kannst. Da kommt ja noch mit hinzu, dass ich diesen Blog ja wachsen lassen möchte. Was weiß ich denn, wo der Blog irgendwo in fünf Jahren sein wird, wie viel Artikeltexte da mittlerweile zusammengekommen sind?
Inhalte und Vernetzung
Spinnen wir einfach mal: Heute schreibe ich über das Hausbauen und Sanierung und vielleicht werde ich dafür relativ viel schreiben, aber in fünf Jahren wird das doch kaum relevant sein, wahrscheinlich. Oder vielleicht mehr, vielleicht weniger. Vielleicht wird aber in fünf Jahren einfach, weil mich der Hashmich packt, ich in einen riesengroßen psychologischen Kontext aufbauen, weil ich einfach darüber viel Content gesammelt habe. Vielleicht geht es auch einfach weiter in der betriebswirtschaftlichen Richtung, das kann ja auch sein. Wie auch immer, das geartet sein möge.
Schon ziemlich interessant. Na ja, wie dem auch sei, schauen wir uns das einfach mal an, wo die Reise hingehen wird. Ich will damit sagen, dass ich heute einen Miniblog betreibe, wo der aber in fünf Jahren ist, weiß ich nicht. Wenn alles gut läuft, ist in fünf Jahren von Mini nicht mehr viel die Rede, und ich möchte aber heute schon im Wachstum die Grundsteine legen, dass alles aufeinander aufbaut bzw. das Fundament sauber steht und man keinen Palast auf Sand baut, sozusagen. Ist jetzt ein bisschen übertrieben, die Metapher, aber worauf es hinauslaufen soll, soll klar sein.
Bei den Tags gibt es ein weiteres Problem: Wenn die übermäßig streuen, hat man so viele Tags, dass es sinnlos ist und Google sagt dann irgendwo: Was ist denn das für eine dämliche Seite? Jetzt mal ganz einfach formuliert. Mein aktuelles Problem war, dass ich relativ wenige Inhalt auf der Webseite hatte. Also es waren irgendwo um die 50 Artikel ab Töne vorhanden, aber schon weit über 350 Tags, was ja auch irgendwo normal ist, denn wenn ich die KI frage: „Erstelle mir bitte zu meinen jeweiligen Artikeln Tags“, habe ich das Problem, dass die Artikel dann eben, sagen wir mir mal, sechs Tags bekommen, die durchaus relevant sind, aber noch nicht ausreichend genügend genutzt werden. Das heißt, teilweise sind es eben auch abweichende Tags oder semantisch gleiche Tags, die müssen ja dann zusammengefasst werden.
Zukunft und Zielgruppe
Ich habe mit der KI diskutiert, wie das dann bei großen Redaktionen funktioniert, weil die müssen das ja per Hand machen oder haben das zumindest früher per Hand gemacht. So zumindest meine Recherche, mich möge gerne korrigiert werden, aber man kann sich das vorstellen, was da für Excel-Tapeten hin- und hergeschoben werden, um dann irgendwo mal eine Lösung zu finden. Wie dem auch sei, ich habe das Ganze bei der PWA geregelt bekommen, dass wirklich nur relevante Tags irgendwo erscheinen. Wir haben als Mindestzahl vier Artikel genommen, die pro Tag erscheinen müssen, damit der jeweilige Tag überhaupt erst einmal erscheint.
Eine weitere große Herausforderung war das Thema Verlinkung, dass ich mit dem neuen Update meiner PWA daneben auch mit eingebaut habe. Das Hauptthema war, dass ich einen neuen Artikel schreibe und mir die Arbeit, einen Artikel zu schreiben, intern auf der Webseite zu suchen, zu welchem Artikel passt denn dieser Artikel noch mit dazu, einfach zu heftig war. Ich wollte ja nicht nur einfach ein Modul haben am Ende der Webseite, wo drauf steht, okay, diese Beiträge könnten irgendwo interessant sein an anderer Stelle, sondern ich wollte, dass im Text eine saubere, semantische Verlinkung auch zu anderen Absätzen erscheint. Tja, wie setzt man das denn nun um? Eine Variante wäre eben, dass man sich eben an einem Samstag mit einer Tasse Kaffee zwei Stunden hinsetzt und den neuen oder die neuen Artikel der Woche einfach mal durchprüft: Wo gibt es denn eigentlich schon Artikel, wo ich darüber geschrieben habe?
Man nehme es mir nicht übel, aber meine persönliche Lebenszeit ist mir für solche technischen Pillefanz einfach zu kostbar. Zumal das aus meiner Sicht heraus standardisiert werden kann und vollautomatisch laufen kann, gerade in Zeiten der KI. Gesagt, getan, ergo auch umgesetzt und programmiert. Ich werde jetzt mal die nächsten 50 Artikel Artikel durchtesten, ob es dann das auch hält, was es verspricht. Schauen wir uns das mal an, was da noch so kommen wird. Aber das ist der Pferdefuß: Das ist ja nur die eine Richtung. Nehmen wir mal an, wir haben 1.000 Artikel auf der Webseite. Artikel 1.001, den wir gerade geschrieben haben, der freut sich, weil er drei Artikel gefunden hat in den anderen 1.000 Artikeln, die dann irgendwo verlinkt werden können. Die anderen 1.000 Artikel sind aber relativ traurig, denn die haben keine Rückverlinkung auf den neuen Artikel, den sie eigentlich richtig klasse finden. Das heißt, ihr müsst irgendwo intern auch einen Linkpunkt setzen auf diesen neuen Artikel. Damit erledigt sich übrigens auch die Thematik, von der ich mir mal überlegt hatte, ob ihr extra Pillar-Artikel so schreiben müsstet, aber das wird sich automatisch generieren.
Wenn man sich das einfach mal vor dem Kopf vorstellt, bildet sich damit automatisch ein Netz. Ein neuer Punkt kommt hinzu, sucht seinen Anschluss und bildet automatisch drei, vier neue Netzpunkte, je nachdem, wie groß der Punkt ist. Die anderen Punkte begrüßen diesen neuen Punkt und können schauen, ob sie dann dort auch einen kleinen Spinnenfaden hinwerfen wollen oder nicht. Wenn der jeweilige Punkt, oder sagen wir, Planet, der dann irgendwo da auftaucht, eine so große Masse besitzt, dass er in alle Himmelsrichtungen eben auch seine Netze spinnen kann, dann kriegt ihr auch entsprechende Backlinks. Schon ziemlich cool, was ich da mittlerweile zusammengebaut habe, finde ich.
Wenn man sich jetzt vorstellt, dass dieser ganze Krempel alles vollautomatisch läuft und ich mich wirklich hauptsächlich auf das Schreiben konzentrieren kann, dürfte es dann auch nicht verwunderlich sein, warum dann doch auch relativ viel Content mittlerweile auf die Webseite kommt, im Verhältnis zu den Jahren davor, das muss man ganz klar dazuschreiben. Zwar befinde ich mich momentan eher in guter Gesellschaft von Bots, aber nun ja, lachen wir mal darüber. Ich habe das mental so formuliert: Erst kommen die Bots, und dann kommen die Menschen. Vielleicht kann man sich das so vorstellen, dass man gerade einen kleinen Laden eröffnet hat und erstmal die ganzen Handwerker vorbeischauen, die ganzen technischen Dinge geklärt werden müssen. Und dann irgendwann kommt ein Besucher nach dem anderen, schaut sich mal um im Laden. Erst einer, dann zwei, vielleicht werden es irgendwann ja auch mal mehr – Menschen, nicht Bots. Das ist das Wichtige.