Es gibt Menschen, die einen irgendwie begleiten. Menschen, die einen Einfluss auf unser Leben haben, ohne dass sie es vielleicht selbst wissen. Menschen, die Weichen stellen oder Erinnerungen prägen. Manche sind Helden der Kindheit. Andere begegnen uns immer wieder im Laufe unseres Lebens.

Ich möchte behaupten, dass Armin Maiwald einer dieser Menschen ist. Viele kennen ihn aus der Sendung mit der Maus. Genau wie Christoph mit seinem grünen Pulli. Diese Figuren gehören für viele von uns ganz selbstverständlich zur Kindheit: Die Sendung mit der Maus.

Von dem Menschen, dem ich diesen Artikel widmen möchte, kennen wahrscheinlich deutlich weniger Menschen den Namen. Die Stimme dagegen ist unglaublich markant.

Eine Stimme, die Geschichten trägt

Dieser Artikel soll von Gert Heidenreich handeln.

Dieser Mann hat mir Geschichten erzählt. Er hat mir gewissermaßen Jesus Christus nähergebracht, wenn er entsprechende Dokumentationen aus dem Off kommentierte. Die Bundeslade, das Leben in der Wüste ... Terra X lässt grüßen. Er hat mich mitgenommen in die Welt von Michael Ende und „Die unendliche Geschichte“. Mit seiner Stimme konnte die Fantasie noch einmal ganz neu aufleben.

Gert Heidenreich ist für mich ein Star meiner Kindheit – und mehr noch meiner Jugend.

Interessanterweise hat er mich über viele Jahre hinweg begleitet: über Hörbücher, über Dokumentationen und über viele andere Formate.

Eine vertraute Stimme eines fremden Menschen

Aktuell erzählt er mir wieder Geschichten – diesmal aus Büchern von Martin Suter. Genial vorgetragen, sensationell gelesen und mit einer Ruhe und Klarheit, die ich bei wenigen Sprechern so erlebe.

Es ist eigentlich paradox. Ähnlich ist es bei David Nathan: Ich kenne diesen Mann überhaupt nicht. Ich habe ihn nie persönlich getroffen. Und doch ist er mir vertraut, weil seine Stimme mich über Jahre begleitet hat.

Genau so ist es auch bei Gert Heidenreich.

Manchmal sehe ich eine Dokumentation und denke: Schade, dass sie nicht von ihm eingesprochen wurde. Die Wirkung wäre eine ganz andere gewesen – vielleicht ruhiger, vielleicht tiefer, vielleicht einfach intensiver.

Eine Stimme, der ich bewusst folge

So gesehen möchte ich Gert Heidenreich einfach einmal Danke sagen. Danke für die unzähligen Stunden, die er damit verbracht hat, Texte einzulesen. Geschichten lebendig zu machen. Bücher mit seiner Stimme zu tragen. Ich gebe zu: Ich suche manchmal gezielt nach Hörbüchern, die von ihm eingesprochen wurden. Ähnlich geht es mir auch bei anderen großartigen Sprechern wie David Nathan oder Simon Jäger. Auch Oliver Siebeck gehört für mich in diese Reihe.

Ein persönlicher Dank

Über die Bücher von Martin Suter – insbesondere über die Almen-Reihe – werde ich an anderer Stelle noch einmal ausführlicher schreiben. Dieser Artikel soll einfach nur ein Dank sein. Ein Dank an Gert Heidenreich. Dafür, dass er so viel Energie, Zeit und Hingabe in diese Arbeit gesteckt hat. Dafür, dass er Geschichten nicht nur liest, sondern erzählt.

Und dafür, dass seine Stimme viele Stunden meines Lebens begleitet hat.

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